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Bürgerschaftlichen Engagement

Die Große Koalition hat durch die Verabschiedung des "Gesetzes zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements" einen neuen Meilenstein gesetzt. Auf Initiative des Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) sind die Bedingungen für Ehrenamtliche weiter verbessert worden. Die letzten Verbesserungen etwa durch Erhöhung der Übungsleiterpauschale wurden übrigens immer unter SPD-Bundeskanzlern vorangebracht. Die größten Erfolge des Gesetzes sind die Einführung eines allgemeinen jährlichen Freibetrags in Höhe von 500 Euro und die Erhöhung der Übungsleiterpauschale von jährlich 1848 auf 2100 Euro. Außerdem wird durch eine einheitliche Aufzählung und Definition der spendenbegünstigten Zwecke in der Abgabenordnung eine bessere Abstimmung zwischen Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht erreicht.

Jetzt kommt es darauf an, das zivilgesellschaftliche Engagement konkret vor Ort zu unterstützen. Über 23 Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich freiwillig, etwa im Sport, in Bildung und Betreuung, bei der Feuerwehr und an vielen weiteren Stellen. Wir vermitteln ihnen Unterstützung durch das Gesetz, aber die Gesellschaft muss auch eine Anerkennungskultur etablieren, in der ein solches Engagement erwünscht und vielfältig gefördert wird.

Die SPD hat aus dem Freiwilligenbericht die richtigen Konsequenzen gezogen und mit Peer Steinbrücks Initiative "Hilfen für Helfer" den Stein ins Rollen gebracht. Um sicherzustellen, dass die Ehrenamtlichen unterstützt werden, braucht man gleich das Original…


Kommentare

bürgerschaftliches engagement

Bei der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements bitte ich die vielen Kommunalpolitikerinnen und -po-litiker nicht zu vergessen, nicht nur finanziell. Viele haben Nachteile im Job, das weiß man in Berlin anscheinend gar nicht. Deshalb haben wir so wenig junge Leute in den Rathäusern.

Geschrieben von gila am 15.07.2008 um 00:03

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