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Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Die Große Koalition hat die aktive Arbeitsmarktförderung weiter gestärkt. Wir sorgen dafür, dass wir vor allem in die Qualifizierung und Beschäftigung investieren und nicht in die Finanzierung lang andauernder Arbeitslosigkeit. Damit hat sich die SPD gegen den Widerstand von CDU/CSU durchgesetzt, die sich für flächendeckende Kombilöhne und damit für mehr Lohndumping einsetzen. Gerade ältere Arbeitssuchende profitieren von der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik der SPD.

Angela Merkel schweigt zu diesen Themen, Jürgen Rüttgers spaltet und verspricht als angeblicher „Arbeiterführer“ Älteren mehr, Jüngeren weniger Geld. Der Weg der CDU/CSU, z.B. bei der Verlängerung des Arbeitslosengeld I für Ältere oder bei der Kopfpauschale für Manager wie Verkäuferinnen für die Krankenversicherung führt direkt in die Privatisierung der größten Existenzrisiken. Das machen wir nicht mit. Die angeblich „neue Linke Partei“ verspricht das „Blaue vom Himmel“, an allen Realitäten des Staates und einer globalen Wirtschaft vorbei. Manchmal ist es auf längere Sicht erfolgreicher, für vordergründig unpopuläre Entscheidungen zu stehen, als dumpfen Stimmungen nachzulaufen und die Populisten noch zu bestätigen. Das macht eben ein echtes Original aus und ist auf längere Sicht erfolgreicher.

Die Große Koalition hat sich auch für den KommunalKombi für besonders strukturschwache Regionen und die JobPerspektive für Arbeitssuchende mit besonderen Vermittlungshemmnissen entschieden und ist damit den SPD- Vorschlägen gefolgt. Gegen den Widerstand der Wirtschaftslobby in der CDU/CSU

Jetzt kommt es darauf an, weiter Kinder und Alte zu stärken, Selbstbestimmung zu schaffen und gleiche Chancen für Migranten, behinderte und pflegebedürftige Menschen zu verwirklichen! Emanzipation und vorsorgender Sozialstaat ist sind seit Gründung der SPD unsere Aufgaben.

Die SPD hat mit der Agenda 2010 entscheidend dazu beigetragen, die Beschäftigungsquote der Über-50jährigen in den neun Jahren seit 1998 von 38% auf 52% zu steigern. Die Halbierung der tatsächlichen Arbeitslosigkeit bis 2010 ist keine Utopie und bestätigt so Gerhard Schröder. Das ist ein großer Erfolg der Agenda 2010 und der SPD in der Großen Koalition. Unsere Mindestlohn-Kampagne und die Idee der Bürgerversicherung werden von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung unterstützt; gegen Wirtschaftsverbände und die CDU/CSU. Mit vordergründigem Populismus, egal ob von PDS oder CDU, wird es weder mehr soziale Gerechtigkeit noch Integration geben. Dies gibt es eben nur gleich mit dem Original…


Kommentare

Arbeitslosigkeit / Rente

Leider nutzen die ganzen Programme wenig, wenn die Unternehmen nicht mitmachen. Ich meine, dass der Leidensdruck der Firmen noch zu gering ist, bewusst ältere Mitarbeiter >50 J. einzustellen.

Dabei gibt es viele fähige, aber auch lernwillige und lernfähige Stellensucher auf dem Arbeitsmarkt!
Einen weiteren Vorteil Älterer sehe ich in den Moralvorstellungen (Pünktlichkeit, Verpflichtungsgefühl, Höflichkeit). Da geht man wegen einem kleinen Wehwehchen nicht gleich zum Arzt, trotz dem Wissen, dass dieser bereitwillig einen Krankenschein austeilt.

Woran liegt es also? Sind es die gesetzlichen Auflagen bezüglich der Sozialgesetze?

Ich muss gestehen, dass ich mich trotz fortgeschrittenen Alters immer noch wenig um die Rente kümmere. Denn zu unsicher ist die mir im Gegenteil zu Nobbi Blümchen.

Wichtiger ist mir überhaupt in Stellung zu kommen bei Leistungs gerechter Zahlung und nicht zu einem Dumpinglohn. Dann bin ich in der Lage, mich selbst und Gewinn bringender um die Altersabsicherung zu bemühen.

Überaus ungerecht finde ich ja, dass von der Rente wiederum Steuern abgezwackt werden! Das sollte schleunigst abgeschafft werden!!! Schließlich sind die vorher gehenden Einnahmen zu Arbeitszeiten bereits versteuert worden!
Das ist mir dann so, als ob man für eine Strafsache zweimal bestraft wird. Somit entgegen der Rechtsprechung -- also illegal!!!

Geschrieben von volksspeer am 11.03.2009 um 02:41

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